Michael Hirts Blog

Hirt on Management - 160-seitiges eBook für Sie kostenlos

In „Hirt on Management“ beantwortet Dr. Michael Hirt Fragen von ManagerInnen zu herausfordernden Situationen und kritischen Managemententscheidungen. Seine Antworten decken die gesamte Bandbreite der Managementherausforderungen ab, von der Strategie bis zur Umsetzung, von der Mitarbeiterführung bis zur Selbstführung, von Managementmythen und der Enttarnung von Scharlatanerien, bis zur Transformation und Digitalisierung.

 

„Hirt on Management“ ist damit das perfekte Handbuch für ManagerInnen, die schnell auf das Wissen der Besten zugreifen wollen.

 

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Di

01

Mai

2018

Was Manager von Guerillas lernen können

Guerillas verfügen über kleine Einheiten, hohe Mobilität und Flexibilität. Ihre ideologisch gut geschulten Führungskräfte zeigen hohe Motivation, Selbstorganisation, Improvisation und Eigeninitiative. Sie verfügen über hohe Unterstützung und Loyalität bei der Bevölkerung. Ihre Logistik ist schlank, gut durchdacht, flexibel und reaktionsschnell. Sie sind fähig übermächtige Gegner und disruptive Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Welche Management-Lektionen können wir aus den Guerilla-Ansätzen ableiten?

Der Mensch als zentrales Element
Aus der technologischen Perspektive können Guerilla-Strategien, wegen des geringen Einsatzes komplexer Großtechnologien, als „primitiv“ bezeichnet werden. Aus der menschlichen Perspektive gesehen, sind Guerilla-Strategien alles andere als „primitiv“. Ihre hohe Wirksamkeit, Flexibilität und Erfolg beruhen stark auf den persönlichen Qualitäten ihres zentralen Elementes: des Menschen.

 
In konventionellen Armeen werden die Soldaten dazu angehalten sich aus der Politik herauszuhalten. In Guerilla-Einheiten passiert genau das Gegenteil. Es ist für ihren Erfolg entscheidend, dass die Guerilla-Kämpfer genau verstehen warum und wofür sie kämpfen. Die entsprechende politische Bildung und Indoktrination sind in der Ausbildung der Guerilla-Kämpfer Priorität eins und führen zu hochloyalen und politisch gebildeten und sensibilisierten Guerilla-Kämpfern.
 
Die Guerilla-Anführer konzentrieren sich auf Organisation, Schulung, Agitation und Propaganda, weil sie wissen, dass ihre allerwichtigste Aufgabe darin besteht, die begeisterte und hochmotivierte Unterstützung der Guerillakämpfer und der Bevölkerung für sich zu gewinnen und zu erhalten.
 
Genau das ist einer der wesentlichen Vorteile der Guerilla, wahrscheinlich sogar ihr entscheidender Vorteil: eine klare Doktrin und Ideologie, die dazu führen, dass viele Menschen sich für ihre Ziele nicht primär aus Gehorsam, Anpasssung, Zwang oder wirtschaftlichen Motiven, sondern aus innerster Überzeugung einsetzen.
 
Die Management-Lektion
 Es ist die zentrale Aufgabe der Führungskräfte aller Ebenen sich selber über den Sinn, den gesellschaftlichen Beitrag und die Ziele ihres Unternehmens Klarheit zu verschaffen, damit sie laufend, unermüdlich und überzeugend daran arbeiten können Sinn, Beitrag und Ziele den Mitarbeitern überzeugend und begeisternd zu vermitteln.

Das gilt nicht nur für Organisationen der Zivilgesellschaft, wie z.B. Hilfsorganisationen, den es nur gelingen kann über die Sinnhaftigkeit ihres gesellschaftlichen Beitrages Spender und Mitarbeiter zur Unterstützung zu bewegen, sondern für jedes Unternehmen, insbesondere in den hochentwickelten Märkten.

Denn so wie Organisationen der Zivilgesellschaft sich im Wettbewerb um Spendengelder und die besten Mitarbeiter befinden, so befinden sich Unternehmen im Wettbewerb um Kunden, Kapital und die besten Mitarbeiter.

Ein anschauliches Beispiel dafür ist der Wettbewerb um die besten Mitarbeiter zwischen führenden Unternehmen der IT-, Kommunikations-Branche und New Economy. Unternehmen wie z.B. IBM und Google stehen in scharfem Wettbewerb um die besten Köpfe und bemühen sich dabei u.a. durch die Formulierung ehrgeiziger und anspruchsvoller Visionen mit einer gesellschaftlichen Dimension, ihre Ziele „ideologisch“ aufzuladen, und nicht nur die Brieftaschen, sondern auch die Herzen ihrer Mitarbeiter anzusprechen. Beispiel IBM: „Der Schlüssel zum Erfolg sind Innovationen, die etwas bedeuten - für unser Unternehmen und für die Welt." Beispiel Google: „Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nützlich zu machen.

Di

17

Apr

2018

Aktives Zuhören will gelernt sein

Aktives Zuhören (nach Thomas Gordon)

  • Hilft Missverständnisse verhindern bzw. veringern (Probleme der Kodierung-Dekodierung)
  • Signalisiert dem anderen „Bejahung“ als Mensch. Es bedeutet aber nicht Zustimmung
  • Erzeugt ein Klima des empathischen Verständnisses
  • Hilft dem anderen zu besserer Problemklarheit
  • Fördert daher die Lösungsmöglichkeit („Lernen“)
  • Hilft Konfliktsituationen bereinigen

Verwenden Sie abwechslungsweise

  • Signale der Aufmerksamkeit: „Aha“, „mhm“, Satzendungen wiederholen,...
  • Paraphrasieren: Den sachlichen Inhalt der Aussage mit eigenen Worten wiederholen
  • „Sie meinen also ...“, „Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wollen Sie ...“
  • Verbalisieren der Gefühle: „Das ärgert Sie ...“, „Das freut Sie ...“, „Ich glaube, Sie sind unzufrieden mit ...“
  • Vertiefende Fragen nach den Gefühlen: „Was bedeutet das für Sie?“, „Wie wichtig ist es für Sie, dass ...?“, „Was empfinden Sie bei ...?“

... und sonst gar nichts!
Kein Werten, kein Kritisieren, kein Moralisieren, kein Beschwichtigen, oder Verharmlosen, kein Trösten, keine Ratschläge erteilen, belehren oder warnen ... Sich nicht selbst einbringen!

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Mo

02

Apr

2018

Ziele effektiv setzen

Ziele sind ein konkretes Ergebnis, das angestrebt wird.

 

Effektive Ziele haben folgende Eigenschaften:

 

Spezifisch: Ziele müssen einfach zu verstehen sein. Sie müssen eindeutig und klar sagen, was zu erreichen ist.

Messbar: Ziele müssen messbar sein. Die Messgrößen müssen einfach erfassbar sein, damit kein Zweifel darüber besteht, ob das Ziel erreicht ist oder nicht.

Erreichbar: Ziele müssen erreichbar sein. Sie dürfen weder zu ehrgeizig, noch zu bescheiden sein. Ist das Ziel zu ehrgeizig, wird das Team durch das Scheitern demotiviert. Ist das Ziel nicht herausfordernd genug, ist das Team möglicherweise nicht ausreichend motiviert es zu erreichen.

Relevant: Ziele müssen relevant sein. Sie müssen mit der Vision und den Zielen der Gesamtorganisation zusammenpassen und der Vision/Mission des Teams dienen.

Zeitlich definiert (terminisiert): Ziele müssen zeitlich definiert sein. Sie müssen mit einem eindeutigen Erreichungstermin und zeitlichen Zwischenzielen am Weg zur Zielerreichung versehen werden.

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Di

13

Mär

2018

Umgang mit Widerstand im Unternehmen

Umgang mit Widerstand in Unternehmen

 

Es gibt keine Veränderungen ohne Widerstand

  • Nicht das Auftreten von Widerständen, sondern deren Ausbleiben ist Anlass zur Beunruhigung

Widerstand enthält immer eine „verschlüsselte Botschaft“

  • Die Ursachen für Widerstand liegen primär im emotionalen Bereich

Nichtbeachtung von Widerstand führt zu festen Blockaden

  • Verstärkter Druck führt lediglich zu verstärktem Gegendruck

Mit dem Widerstand, nicht gegen ihn gehen

  • Druck wegnehmen (dem Widerstand Raum geben)
  • Antennen ausfahren (in Dialog treten, Ursachen erforschen)
  • Gemeinsame Absprachen (Vorgehen neu fest legen)
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Mi

28

Feb

2018

Was macht der Wettbewerb?

Wettbewerber analysieren

  • Wer sind die Wettbewerber? In welchen Segmenten? Mit welchen Produkten?
  • Was ist ihre derzeitige Strategie?
  • Was sind ihre Fähigkeiten (Wettbewerbsvorteile, SWOT – strengths, weaknesses, opportunities, threats)?
  • Was sind ihre Ziele?
  • Was ist ihre Strategie? Was werden sie in Zukunft tun?
  • Wo kommen neue Wettbewerber her?

Wettbewerbsverhalten vorhersagen

  • Ist der Wettbewerber angreifbar?
  • Bereiche, die er vernachlässigt?
  • Wie wird der Wettbewerber auf unsere Strategie reagieren (competitive response)?
  • Wie wirkungsvoll werden die Reaktionen sein?
  • Wie kann mein Unternehmen auf die Reaktionen reagieren?
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Mi

17

Jan

2018

Wachstumsherausforderungen annehmen

Herausforderung Nr. 1: Delegation

Wenn ein Unternehmen wächst, wird es größer und komplexer. Zusätzliche Mitarbeiter mit zusätzlichen Fähigkeiten werden eingestellt. Der Unternehmer muss seinen Führungsstil von der „Hands-on-Führung“ zu Delegation und Coaching verändern.

Aus zwei Gründen fällt es Unternehmern schwer zu delegieren. Erstens haben Unternehmer ihre Firmen durch die ressourcenknappen Aufbauzeiten geführt und finden es sehr schwierig nicht einzugreifen, wenn ein Mitarbeiter eine Aufgabe unrichtig oder nicht ressourcenoptimal löst. Zweitens haben Unternehmer eine Tendenz davon auszugehen, dass alle Führungskräfte, die sie einstellen die gleiche Information, Motivation und Leidenschaft wie sie selber haben. Daher haben sie die Tendenz eine Aufgabe zu übertragen, ohne sicherzustellen, dass eine klare Übereinkunft über die zu erreichenden Ziele und Meilensteine besteht.

Für viele Unternehmer und Führungskräfte ist Delegation wie eine Mauer. Entweder lernt die Führungskraft effektiv zu delegieren, oder die Unternehmen fallen zurück und hören auf zu wachsen.

 

Herausforderung Nr. 2: Cash

Was nicht allen klar ist, ist dass auch Wachstum beträchtliche Finanzmittel bindet. Ein profitables Geschäft wirft einen positiven Cash-Flow ab, der zur Finanzierung des weiteren Wachstums eingesetzt werden kann. Wächst das Unternehmen schneller als der Cash-Flow, den es zur Finanzierung seines Wachstums benötigt, müssen zusätzliche interne oder externe Finanzierungsquellen erschlossen werden.

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