Was Manager von Guerillas lernen können: Heimatgarden

Ein interessanter Aspekt der Guerilla-Strategie ist die Schaffung von „Heimatgarden“ bzw. Milizen. Hierbei handelt es sich um Einheiten, die nicht primär für den Kampfeinsatz vorgesehen sind, sondern die die kämpfenden Einheiten in den Stützpunktregionen der Guerilla entlasten. Die Milizen sind einerseits Nachwuchsschmieden und Reserven für die mobilen kämpfenden Einheiten, andererseits stellen sie sicher, dass sich die Herrschaft der revolutionären Kräfte in den gewonnenen Stützpunktregionen stabilisiert.

 

Die Management-Lektion

Ein entsprechendes Prinzip für die Unternehmensführung beschreibt Jack Welch in seinem Buch Winning: “Die Hauptleistung in einer Organisation wird von der breiten Masse - den mittleren 70% der Belegschaft - erbracht, jenen soliden Mitarbeitern also, die zwar nicht glänzen, aber gute Arbeit leisten und bei denen vielleicht noch mehr drin wäre, wenn sie hinreichend gefördert würden. Sie können es sich nicht erlauben, diese 70% unbeachtet zu lassen, wie ein braves, stilles Kind, das in einer Familie mit einem Wunder- oder Sorgenkind praktisch nicht wahrgenommen wird.“

Tel.: +43 (0) 2773 20176 office(at)hirtandfriends.at



AT DE CH FR SG SA AU IN EN EN EN