Was Manager von Guerillas lernen können: Hohe Autonomie der Führungskräfte

Innerhalb eines klaren ideologischen und organisatorischen Rahmens, setzt die Guerilla stark auf Selbstorganisation, Improvisation und Eigeninitiative. Für die normalen Guerilla-Operationen, sozusagen das Tagesgeschäft der Guerilla, sind die über weite Regionen verteilten Einheiten stark dezentral organisiert und die regionalen und lokalen Führungskräfte verfügen über hohe Autonomie. Einerseits hängt das damit zusammen, dass die Guerillas normalerweise über weniger entwickelte Kommunikationssysteme verfügen. Andererseits bringt das auch große Vorteile mit sich, weil die Führungskräfte Vorort die lokalen Gegebenheiten und Möglichkeiten am besten kennen. Diese hohe Autonomie erfordert hoch motivierte und politisch geschulte Führungskräfte bis in die untersten Ränge („in der Fläche“), die dazu fähig sind, auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen, selbstständig Entscheidungen zu treffen und zu agieren. ...

 

Die Management-Lektion

Innerhalb eines klaren Rahmens der durch die Unternehmens-strategie und das Wertesystem des Unternehmens vorgegeben ist, sind Selbstorganisation und Eigeninitiative der Führungskräfte wesentlich. Selbstorganisation, Autonomie und Freiraum zur Eigeninitiative inspirieren zu Höchstleistungen, weil sie Menschen beleben, zum Schöpferischen frei machen und ihnen ermöglichen ihr volles Potenzial freizusetzen. Unternehmen die in den heutigen komplexen und hoch anspruchsvollen Märkten marktnah, agil und schlagkräftig handeln wollen, sind auf die verantwortungsvolle Initiative ihrer Mitarbeiter auf allen Ebenen angewiesen.

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