Der Schlaf des Gerechten

Wer glaubt, dass er Zeit spart und produktiver ist, wenn er systematisch auf Schlaf verzichtet, sitzt einem gefährlichem Irrtum auf. ...

Zu wenig Schlaf macht dick, krank und dumm, und kann sogar tödlich sein. Warum schlafen viele Führungskräfte dann trotzdem systematisch zu wenig? Schlafverzicht wird in Unternehmen oft mit Lebenskraft und hoher Leistungsfähigkeit verwechselt. Diese Macho-Kultur, die 80-100 Stunden Wochen, rastlose Reisetätigkeit und Wochenendarbeit verherrlicht, beruht auf einem grundsätzlichen Missverständnis über das Wesen der Marktwirtschaft und ist schlichtweg schlechtes Management. Es wird immer von der Marktwirtschaft als Leistungsgesellschaft geredet, dabei leben wir gar nicht in einer Leistungsgesellschaft, sondern in einer Ergebnisgesellschaft. Was zählt ist nicht den Input - also die Leistung - zu maximieren, sondern den Output, das Ergebnis! Das ist einer der wesentlichen Grundsätze von gutem Management. Daher ist nicht der beste Manager, der am meisten reinbaggert, sondern der am meisten gebacken kriegt! Nicht der Vorstand, der Tag und Nacht rackert und seine Teams in Grund und Boden fährt ist zu bewundern, sondern der Vorstand, der die Ziele erreicht, aber um 17:00 Uhr nach Hause geht, um mit seinen Kindern Rad fahren zu gehen und bei sich selber und seinen Mitarbeitern auf eine gesunde Work-Life-Balance achtet. Zu bewundern ist ein Manager, der es verstanden hat, die Arbeit so zu organisieren, zu delegieren und seine Mitarbeiter so zu entwickeln, dass nachhaltige Produktivität und Ergebnisse entstehen. 


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